One night in paradise

Nach diesmal wirklich kurzer Busfahrt sind wir in Surfers Paradise angekommen. Hier sieht es aus wie ne Mischung aus Miami und Ballermann. Heisst Hochhäuser diekt an der Strandpromenande und viele kleine Pubs und Fressbuden. Sehr touristisch, aber irgendwie nett. Das Hostel ist diesesmal kein YHA und das merkt man, ist nicht so sauber wie gewöhnt, aber doch in Ordnung. Wir waren dann zu dritt abend noch Fischessen, was lecker und mehr als reichhaltig war und dann sind wir ins Hostel. Am nächsten Tag waren wir dort in nem leckeren Pancakeladen frühstücken und sind dann noch ne Runde an den Strand. Ich war zum ersten Mal im mehr. Voll toll. Super Wellen. Ich hatte mega viel Spass. Es hat am Strand super stark gewindet, so dass der Sand überall hingeflogen ist. Das Wetter ist eigentlich ganz gut. So um die 25°, aber es nieselt abunszu. Naja, wir haben beschlossen, weiter nach Byron Bay zu fahren, weil wir vor Sydney nochmal ne längere Station wollen.

[googleMap name=“Surfers Paradise, Autralia“ description=“Surfers Paradise, Autralia“ width=“400″ height=“400″ directions_to=“false“]Surfers Paradise, Autralia[/googleMap]

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Short stop Brisbane

Nach 4,5 Stunden Busfahrt sind wir gestern in Brisbane angekommen. Endlich war die Temperatur im Bus nicht so arktisch. Leider haben die schon wieder den gleichen blöden Disneyfilm gezeigt, wie auf dem Weg nach Rainbowbeach. Irgendwas komisches mit Hunden in der Antarktis. Naja, danach kam das Bourne Ultimatum. Aber genug von den Filmen.
In Brisbane angekommen ist Sophie dann wie besprochen zu ihren Bekannten gegangen. Manu und ich haben uns eine Nacht eine Doppelzimmer mit Bad im YHA genommen. Das Hostel ist ganz neu und super sauber. War quasi Luxus.
Brisbane ist ne ganz süsse Stadt, aber irgendwie sehen die Städte hier ja alle ähnlich aus und es gibt die selben Strassen, die die gleiche Größe haben (George Street = Hauptstrasse). Der botanische Garten ist auch hier wie in Sydney echt schön und die haben ne wirklich schöne künstlich angelegte Lagune zum Schwimmen. Aber nach einem Tag hat man irgendwie alles gesehen. Genuaer gesagt, haben wir das Zentrum in 3 Stunden abgelaufen und die restliche Zeit waren wir bummeln und Surferklamotten shoppen. Ausserdem Essen beschaffen (ihr wisst ja, dass das hier eine unserer Hauptbeschäftigungen ist). A prospos Essen. Wir haben uns gestern abend im Hostel nen Sald mit Putenbruststreifen gemacht. Da sassen wir dann und haben mal den anderen so beim Essen zugeschaut. Man wir sind echt froh, dass wir „nur“ zum Urlaub da sind und nicht Backpacker sind, die jeden Dollar fünfmal umdrehen müssen. Die essen schon echt viele üble Sachen und man kommt sich mit eben genannten Salat schon so vor, als würden man ne Delikatesse essen und alle schauen einen neidisch an.
Naja, jetzt sitzen wir mal wieder im Bus, nach Surfer’s Paradise, auf dem Weg zu „hang-loose“.

[googleMap name=“Brisbane, Australia“ description=“Brisbane, Australia“ width=“400″ height=“400″ directions_to=“false“]Brisbane, Australia[/googleMap]

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Follow the markers

Wir sind gerade im Bus auf dem Weg nach Rainbow Beach. Uns erwarten 14 Stunden Busfahrt. Naja, das schlimme ist eigentlich eher, dass ein paar Leute, die mit uns auf dem Boot waren, auch in dem Bus sitzen. Schotten oder Iren oder was weiss ich. AUf jeden Fall sind die voll und nerven. Ich hoffe ja, dass der Busfahrer die vielleicht nachher noch ausetzt oder so. Naja, aber wenigstens ha ben wir auch eine nette kennen gelernt, die auch nach Fraser fährt. Damit wären wir schon 4 „normale“ in einem Jeep.
Nachdem wir ja auch schon um 10 Uhr aus dem Hostel raus mussten und der Bus erst um 18 Uhr fährt, haben wir unsere Backpacks eingeschlossen und haben den Morgen an der Lagune verbracht. Es war heute super geiles Wetter. Über 30°. Bruzzzzelll. Mittags war es dann nimmer auszuhalten und wir sind erstmal in einen klimatisierten Foodcourt geflüchtet. Diese Foodcourts sind echt geschickt. Gibt es hier voll oft. Ne grosse Halle mit Sitzplätzen und aussenrum sind dann die verschiedenen Restaurants angeordnet, auch McDonalds zum Beispiel.
Danach waren wir dann Bummeln. Wir haben der Manu 2 ganz tollen Bikinis gekauft. Ihr werdet sie auf kommenden Bildern sehen. Dann natürlich wieder zurück an die Lagune und noch ne Stunde Baden und ausruhen, wobei das Wasser mittlerweile so warm war, dass es keine wirkliche Abkühlung war. Danach schnell noch in den SUpermarkt, Abendessen für die Busfahrt einkaufen. Und das nächste Kapitel unserer Reise ist angebrochen.
So, jetzt sitzen wir schon wieder im Bus, 3 Tage später. Auf dem Weg nach Brisbane. Die Zeit vergeht hier viel schneller. Aber liegt wohl am Urlaub. Fraser Island war super schön. Aber am tollsten ist, dass wir nach der langen Zeit des schlechten Wetters endlich sehr gutes Karma erwischt haben. Es hat nicht einmal geregnet, während wir auf der Insel waren, sondern nur davor und danach. Und wenn ich die Gruppe gesehen habe, die heute im Regen ihre Jeeps gepackt haben, da freu ich mich doch, dass wir die bei gutem Wetter packen konnten. Wirkt sich schlecht auf die Motivation aus. 😉 Also, jetz t zum Trip, wir waren 3 Tage und 2 Nächte mit einem Jeep mit insegesamt 10 Leuten drin unterwegs. Ausser uns waren noch 6 andere Jeeps von dem Hostel unterwegs. Am Tag der Ankunft kriegt man ne Einführung, was machen darf und was nicht und so. Der Chef da heisst Merv und ist ein typischer Aussie. Sehr witzig. Man kann auch noch von Hervey Bay aus nach Fraser, aber die bereiten dort angeblich ihre Gruppen nicht so gut darauf vor, so dass da ständig was passiert. Und jedes Mal, wenn was schlimmes passiert ist, ist es angeblich ner Gruppe von dort passiert. Die erzählen bestimmt das gleiche über die Gruppen aus Rainbow Beach. Ach ja, a prospos Rainbow Beach; Das ist das totale Nest. Ausser Fraser Island kann man hier auch nichts machen, ausser frühstücken (echt lecker und reichhaltig) und sich an der Hostelbar betrinken mit lecker Strongbow. Und wenn Merv Harvey Bay erwähnt zeigt er denen auch beiden Mittelfinger. 😉 Wir waren auf jeden Fall mit der Fabienne (haben wir im Bus kennengelernt), einer Engländerin (Loo), 3 Schweden mit „Slap the Goon“ Mützen und 2 Holländerinnen im Jeep. Natürlich wir die ältesten. Wir haben schon gedach, dass die 3 Schweden bestimmt total die Idioten sind, weil die sahen so nach typischen Backpacker-Saufen-Rumknutschen aus. Aber es sollte anders kommen. Also am nächsten Tag muss man dann um 6 aufstehen, auschecken, sein Zeug packen (im Nachhinein reicht ein Handtuch und ne Zahnbürste), dann kriegt man leckere Pancakes für umsonst und man packt seinen Jeep. Dann kriegt man nochmal ne kurze Einweisung, wie man ein Vierradauto fährt und los geht es auf die Fähre und auf die Insel. Wir sind dann in ner Kolonne zu nem See gefahren, der mitten auf der Insel liegt. Der Strand ist die Strasse, aber fahren am Strand ist nicht so spannend, weil er Sand war relativ hart. Einzig sind da manchmal so „Washouts“, also wo Süsswasser über den Strand ins Meer fliesst. Und die Können schon tief sein. Naja, aber die Wege im Inland sind echt ziemlich abenteuerlich. Aber der See war es echt wert, super klares Wasser echt traumhaft. Weil man darf leider nicht im Meer baden, dieseml nicht wegen Quallen, sondern Strömung, Haien und Krokodilen.
Nach dem Baden ging es dann schon zum nem Capmground. Ist echt schön, man schläft hinter der ersten Düne, quasi direkt am Strand. Dann haben wir gekocht. Naja, wir 3 sind ja relativ Camping-erfahren und so war der Deal, wir kochen, der Rest spühlt. Es wird super schnell dunkel, so mussten wir im dunkeln kochen, aber das Essen war lecker und reichlich, aber der Sand ist so fein, dass wirklich überall Sand ist. Dann war trinken und schlafen angesagt. Dieses Goon-Zeug (billigster Weisswein mit Sprite) macht echt kaputt. Dann schlafen, direkt auf dem Boden. Ich habe in beiden Nächten nicht wirklich viel geschlafen, weil irgendwann auch die Dingos anfangen zu heulen mitten in der Nacht. Also früh aufstehen, frühstücken und weiter gings. Die Insel ist echt riesig und komplett aus Sand. Allein der Strand an der Westküste ist irgendwie 120 km lang. Wir sind dann ganz bis in den Norden gefahren und haben da Pause gemacht. Eigentlich hätte man da dann noch wahrscheinlichg weiter fahren dürfen, aber das war nicht so klar, ob wir das dürfen, weil da sind wohl relativ netten kleine Seen. Naja, und dann hat die eine der Holländerinnen angefangen zu nerven, dass sie zu nem See will, weil man ja nicht duschen kann. Hallo, dass war klar, dass wir stinken. Also, sind wir zu nem See gefahren, doch da konnte man nicht Baden, weil der war dreckig und es waren Schildkröten drin. Naja, schlussendlich sind wir zurück an den Strand zu nem Süsswasserbach gefahren und dann weiter wieder zum campen. Abends hat sich die Tussi dann aufgestylt, als würde sie in ne Disco gehen. Hihi, au man, echt ohne Worte. Dann nimmt sie sich Reis und meint sie hätte gern noch nen Wrap zu dem chinesischen Essen, weil sie mag ja keinen Reis. Ich könnt mich heute noch totlachen. Naja, der Abend wie üblich => Goon und Schlafen. Der Sonnenaufgang am Strand am nächsten morgen war so schön, weil schlafen war ja mal wieder nicht. Dann sind wir zu nem Badesse gefahren. Echt hammer, zwischen dem Wald und ner Megadüne, so mitten im Wald. Man läuft da auch 30 min vom Strand aus hin. Da waren wir baden und sind dann zeitig zurück, dass wir noch essen können, bevor wir auf die Fähre gehen. Es gibt 2 Wege dahin, einen durch den Wald und einen über die Düne. Nachdem wir auf dem Hinweg durch den Wald gekommen sind, sind Manu und ich über die Düne zurück. War anstrengen aber voll schön. Es gibt da ja nicht wirklich nen Pfad. Der Weg auf der Düne wird von 2m hohen gestreiften Stangen markiert und man sieht etliche Fussspuren im Sand. Die Schweden und Holländerinnen sind noch am See geblieben und meinten sie laufen in 15 min los. Die Hälfte der Gruppe war also dann am AUto und hat Sandwiches vorbereitet und auf die gewartet. Naja, als die dann nach 30 min nicht da waren, haben wir angefangen zu essen. Nochmal 30 min später (die Ablegezeit der Fähre rückte immer näher) haben wir dann beschlossen, dass die nix zu essen bekommen und wir gleich losfahren, wenn die kommen. Dann kam einer aus ner anderen Guppe angejoggt, der meinte, er sei mit denen über die Düne zurück und sie hätten sich verfranzt, er sei zurück und der Rest sei weiter gelaufen. Naja, das Ende vom Lied war, dass die 2 Stunden für den Weg gebraucht haben und zu fünft genau nen halben Liter Wasser dabei hatten. Und das alles nur, weil die Holländerin die Weg-Stangen zwar gesehen hat, aber für Deko gehalten hat. Wir waren dann halt ein bisle später erst zurück, aber war kein Problem. Dafür kann jeder die „famous group G“. Aber es war wrklich super schön. Aber wenn wir nochmal gehen, dann mieten wir uns selber nen Jeep und Campingzeug, ist wahrscheinlich deutlich unstressiger und man kann machen was man möchte.

[googleMap name=“Fraser Island, Australia“ description=“Fraser Island, Australia“ width=“400″ height=“400″ directions_to=“false“]Fraser Island, Australia[/googleMap]

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